Knochenaufbau in Andernach
Welche Möglichkeiten zum Knochenaufbau werden angeboten?
In der Kirchberg Klinik (MVZ) kommen diverse High-Tech-Verfahren zum Knochenaufbau zur Anwendung. Alle Verfahren führen zu neuem Knochen, einer deutlich verbesserten Implantat-Einheilung sowie zu stabileren und ästhetisch besseren Langzeitergebnissen.
Ein Knochenaufbau erfolgt i.d.R. in Vorbereitung oder zeitgleich mit einer Zahnimplantation. Kieferstellen, an denen Zähne verloren gegangen sind, sind häufig im Laufe der Zeit von Knochenatrophie (Knochenschrumpfung) betroffen. Hierbei wird der Knochen sowohl in der Höhe als auch in der Breite resorbiert. Nach vorangegangenen Entzündungen (z.B. Parodontitis, Zysten o.ä.) oder chirurgischen Eingriffen können lokal größere Knochenkrater oder Löcher vorhanden sein, welche ohne Knochenaufbau eine erfolgreiche Implantation an den betreffenden Stellen stark einschränken oder gar unmöglich machen würden.
Ein Knochenaufbau kann auch zur Rettung von Zähnen dienen, welche durch Entzündungen (z.B. Parodontitis) Stützknochen verloren haben. Es muss neuer Knochen aufgebaut werden, um eine sichere Grundlage zum Einsetzen von Implantaten zu schaffen und auch um ästhetisch gute Ergebnisse zu erreichen.
Wie läuft ein Knochenaufbau ab?
Mittels der digitalen Volumentomografie (3D-Röntgen / DVT) wird ein Modell des fehlenden Knochens berechnet und in einem hochpräzisen Verfahren aus einem ganzen Stück Fremdknochen gefräst. (menschlicher gespendeter Hüftgelenksknochen, nach Hüftgelenks-OPs / völlig steril und ohne menschliche Zellen).
Ebenfalls über eine 3D-Planung wird ein Titangitter in Form des gewünschten Knochenvolumens hergestellt. Dieses wird dann mit Knochenspänen aufgefüllt.
Bei kleineren Knochendefekten werden lediglich Knochenspäne (auch synthetisch) oder knochenbildende Kollagenmatrixblöckchen verwendet.
Bei weiteren Verfahren wird gewonnener Eigenknochen verwendet. Außerdem gibt es Verfahren, welche durch biochemische Substanzen Knochen aufbauen. Bei den meisten Eingriffen wird das eingebrachte Material von einer Kollagen-Schutzmembran und dem Zahnfleisch abgedeckt. Nach dem Einbringen des Aufbaumaterials sprießen in selbiges körpereigene Knochenzellen hinein und vernetzen sich zu neuem, eben körpereigenem Knochen. Das Fremdmaterial bleibt nicht dauerhaft im Körper, sondern wird über die Lymphgefäße ausgeschieden.





Ein stabiles Fundament ist die Voraussetzung für gesunde Zähne und sicheren Zahnersatz.
In der Zahnklinik Andernach begleiten wir Sie durch jeden Schritt des Knochenaufbaus – einfühlsam, präzise und mit dem Ziel, Ihnen langfristig eine solide Basis für Ihre Mundgesundheit zu schaffen.
Wenn Zähne und somit die natürliche Kaubelastung im Kiefer über längere Zeit fehlen, bildet sich allmählich der Knochen zurück. Das ist ähnlich wie bei einem Muskel, der ohne Training schwächer wird. Auch diverse Bakterien können den Knochen auf verschiedene Weisen zerstören. In vielen Fällen ist dabei die Parodontitis, eine entzündliche Zahnbetterkrankung ursächlich.
Auch chirurgische Eingriffe können zu einem Knochenverlust führen. Ist der Kieferbereich derartig geschwächt bzw. dünn oder flach geworden, dass ein Implantat keinen Halt mehr finden würde, werden wir einen Knochenaufbau durchführen. Der Knochen wird dabei mit knochenersetzendem Material so schonend wie möglich wieder aufgebaut. So kann Knochen je nach Situation repariert, verbreitert oder erhöht werden.
Im hinteren Oberkiefer wird der Knochen meist durch einen sogenannten Sinuslift (Einbringen von Ersatzmaterial in die Kieferhöhle) erhöht. Weitere Spezialtechniken werden ebenfalls in unseren OPs durchgeführt, wie z.B. Knochenspreizungen. Oft ist der Knochenaufbau zeitgleich mit einer Implantation möglich. Es kann aber dazu auch vorher ein separater ambulanter Eingriff nötig sein.
Knochenaufbau nach Maß: Die innovative 3D-Gittertechnik mit ReOss® Yxoss CBR®
Warum ist ein Knochenaufbau wichtig?
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Zahnklinik Andernach - Kirchberg Klinik MVZ
Rennweg 68
56626 Andernach -
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Was macht das ReOss® Titangitter so besonders?
Das Herzstück dieses Verfahrens ist die sogenannte Customized Bone Regeneration (CBR) – die maßgeschneiderte Knochenregeneration.
Im Gegensatz zu Standard-Titangittern, die während der Operation mühsam vom Chirurgen per Hand zugeschnitten, gebogen und angepasst werden müssen, wird das ReOss® Mesh für jeden Patienten individuell im 3D-Druckverfahren hergestellt.
Die Vorteile der 3D-Gittertechnik auf einen Blick: Hervorragende Passgenauigkeit:
- Das filigrane Gitter aus Reinsttitan wird digital millimetergenau auf Ihre Anatomie abgestimmt.
- Extreme Formstabilität: Es schützt das eingebrachte Knochenaufbaumaterial zuverlässig vor mechanischem Druck durch die Kaumuskulatur.
- Keine scharfen Kanten: Da das Mesh nicht manuell beschnitten werden muss, sinkt das Risiko von Zahnfleischirritationen und Wundheilungsstörungen drastisch.
- Optimale Durchblutung: Die offene Gitterstruktur fördert die Neubildung von Blutgefäßen, was für das Einheilen des neuen Knochens essenziell ist.
- Vorhersehbare Ergebnisse: Das finale Knochenvolumen steht bereits vor dem chirurgischen Eingriff exakt fest.
Der digitale Behandlungsablauf in Andernach
In unserer Klinik (MVZ) in Andernach nutzen wir einen vollständig digitalen High-Tech-Workflow für Ihre Sicherheit:
3D-Diagnostik
Mithilfe der strahlungsarmen Digitalen Volumentomographie erstellen wir ein dreidimensionales Abbild Ihres Kiefers.
Computergestützte Planung
Am PC planen wir die ideale Position Ihrer zukünftigen Implantate und berechnen das exakt benötigte Knochenvolumen.
Individueller 3D-Druck
Schonende Operation
Einheilphase & Implantation
Biologische Knochenregeneration: Natürlich, einfach und sicher mit Puros® / maxgraft® und Hyaluronsäure
Allogene Materialien wie Puros® oder maxgraft® bestehen aus hochreinem, prozessiertem humanem Spenderknochen. Sie gelten in der modernen Implantologie als der Goldstandard, wenn kein eigener Knochen entnommen werden soll.
Das Material wird in spezialisierten Gewebebanken durch zertifizierte und validierte Reinigungsverfahren so aufbereitet, dass jegliche zelluläre Bestandteile entfernt werden. Was übrig bleibt, ist eine rein mineralische und kollagene Knochenmatrix. Diese Struktur ist mit dem menschlichen Kieferknochen absolut identisch. Der Körper erkennt das Material nicht als Fremdkörper, sondern als körpereigenes Gewebe.
Die Methodik hinter diesem Knochenaufbau ist genial einfach und folgt dem biologischen Prinzip des natürlichen Knochenumbaus:
- Das natürliche Gerüst (Osteokonduktion): Das allogene Granulat dient als stabiles Leitschienen-Gerüst. Körpereigene Knochenzellen können in dieses Porensystem einwandern.
- Der vollständige Umbau (Remodeling): Im Laufe der Einheilzeit bauen körpereigene Zellen (Osteoklasten und Osteoblasten) das Material nach und nach vollständig ab und ersetzen es Stück für Stück durch lebendigen, eigenen Kieferknochen.
- Keine Knochenentnahme nötig: Da das Material gebrauchsfertig vorliegt, müssen wir Ihnen keinen eigenen Knochen (z. B. aus dem Beckenkamm oder dem hinteren Kieferbereich) entnehmen. Das spart Operationszeit, minimiert Schwellungen und verhindert Schmerzen an einer zweiten Entnahmestelle.
Das Besondere an unserem Behandlungskonzept ist die Kombination des allogenen Materials mit hochkonzentrierter Hyaluronsäure. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers und spielt eine Schlüsselrolle bei der Geweberegeneration.
In der Knochenregeneration erfüllt sie zwei entscheidende Funktionen:
- Das chirurgische Plus: Die Entstehung von „Sticky Bone“
Durch die enormen flüssigkeitsbindenden Eigenschaften der Hyaluronsäure verbinden sich die losen Knochenpartikel nach der Aktivierung zu einer homogenen, leicht formbaren Masse – dem sogenannten „Sticky Bone“ (klebriger Knochen). Dieses gelartige Material lässt sich extrem präzise und stabil in den Defekt einbringen, haftet optimal an der Defektwand und verrutscht nicht.
- Der biologische Beschleuniger: Gewebe- und Gefäßneubildung
Hyaluronsäure ist stark hydrophil (wasseranziehend) und biologisch aktiv. Sie wirkt wie ein Magnet auf wichtige Signalstoffe, Proteine und Wachstumsfaktoren. Zudem fördert sie die Vaskularisation – also das schnelle Einwachsen neuer Blutgefäße in das Augmentat. Je schneller das Material durchblutet wird, desto rascher und stabiler bildet sich der neue, vitale Knochen. Gleichzeitig unterstützt die Hyaluronsäure eine entzündungsfreie und schnelle Heilung des umliegenden Zahnfleisches.


Die Vorteile für unsere Patienten auf einen Blick
- Schonend und schmerzarm: Kein Zweiteingriff zur Eigenknochengewinnung erforderlich.
- Hervorragende biologische Qualität: Vollständiger Umbau in echten, lebendigen Kieferknochen.
- Schnellere Einheilung: Hyaluronsäure beschleunigt die Gefäßneubildung und den Knochenaufbau.
- Komfortable Anwendung: Kürzere OP-Zeiten durch die präzise Applikation von formstabilem „Sticky Bone“.
- Sicheres Weichgewebe: Reduziertes Risiko von Wundöffnungen durch verbesserte Zahnfleischheilung.
Ihr Spezialist für minimalinvasive Implantologie in Andernach
In unserer Klinik (MVZ) verbinden wir modernste Biomaterialien mit schonenden chirurgischen Techniken. Der Knochenaufbau mit allogenem Material und Hyaluronsäure ermöglicht uns eine hocheffiziente, biologische Vorbereitung für Ihre Implantate – voraussehbar, sicher und komfortabel für Sie. Lassen Sie sich von uns beraten, welches Knochenaufbauverfahren für Ihre individuelle Situation die besten Ergebnisse verspricht.
Ihr Weg zu festen Zähnen – auch bei wenig Knochen
Als Ihr Kompetenzzentrum für Zahnmedizin und Implantologie in Andernach lösen wir auch komplexe Herausforderungen einfühlsam und im Team.
Dank der innovativen ReOss® Gittertechnik können wir selbst Patientinnen und Patienten mit ausgeprägtem Knochenschwund oder nach Fehlbehandlungen wieder zu festen, ästhetischen Zähnen verhelfen.
Haben Sie Fragen zum Knochenaufbau oder wünschen Sie eine persönliche Beratung? Das erfahrene Spezialistenteam der Kirchberg Klinik ist gerne für Sie da.
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Fragen & Antworten
Fehlt zu viel Knochenmasse im Kiefer – etwa nach einem Zahnverlust oder durch Parodontitis – kann ein Implantat nicht sicher verankert werden. Der Knochenaufbau schafft die nötige Grundlage, damit Zahnersatz stabil und langfristig sitzt.
In einem kleinen chirurgischen Eingriff wird Knochenmaterial in den betroffenen Bereich eingebracht. Dieses Material kann aus dem eigenen Körper stammen, synthetisch sein oder aus einer Knochenbank. Anschließend braucht der Kiefer Zeit, um das Material einzubauen und neuen Knochen zu bilden.
Der Eingriff selbst wird unter lokaler Betäubung durchgeführt und ist daher schmerzfrei. In den Tagen danach können leichte Schwellungen oder Druckgefühle auftreten – das ist normal und klingt in der Regel schnell ab.
Das hängt vom Ausmaß des Knochenaufbaus ab. In vielen Fällen sind drei bis neun Monate einzuplanen, bevor der nächste Behandlungsschritt – meist die Implantatversorgung – erfolgen kann.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht oder nur in Ausnahmefällen. Privatpatienten und Zusatzversicherte haben je nach Tarif Anspruch auf Erstattung. Wir beraten Sie gern vorab zu den anfallenden Kosten und möglichen Finanzierungsoptionen.